{"id":1237,"date":"2022-07-15T09:04:14","date_gmt":"2022-07-15T07:04:14","guid":{"rendered":"https:\/\/kolpingtheater-woerth.de\/?page_id=1237"},"modified":"2025-04-16T08:40:42","modified_gmt":"2025-04-16T06:40:42","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kolpingtheater-woerth.de\/?page_id=1237","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"1237\" class=\"elementor elementor-1237\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-ab403a2 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"ab403a2\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-dabf99a\" data-id=\"dabf99a\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-48fee88 elementor-widget__width-auto elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"48fee88\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<style>\/*! elementor - v3.9.0 - 06-12-2022 *\/\n.elementor-widget-text-editor.elementor-drop-cap-view-stacked .elementor-drop-cap{background-color:#818a91;color:#fff}.elementor-widget-text-editor.elementor-drop-cap-view-framed .elementor-drop-cap{color:#818a91;border:3px solid;background-color:transparent}.elementor-widget-text-editor:not(.elementor-drop-cap-view-default) .elementor-drop-cap{margin-top:8px}.elementor-widget-text-editor:not(.elementor-drop-cap-view-default) .elementor-drop-cap-letter{width:1em;height:1em}.elementor-widget-text-editor .elementor-drop-cap{float:left;text-align:center;line-height:1;font-size:50px}.elementor-widget-text-editor .elementor-drop-cap-letter{display:inline-block}<\/style>\t\t\t\t<p><strong>\u201eDas Publikum f\u00fcr ein paar Stunden die Probleme und Sorgen des Alltags vergessen lassen\u201c<\/strong> wollten die Theaterspieler bei der Gr\u00fcndung unseres Vereins vor \u00fcber 50 Jahren. Bis heute ist dies das Motto der Kolping-Theaterb\u00fchne W\u00f6rth an der Donau geblieben und beeinflusst ma\u00dfgeblich die Auswahl der St\u00fccke.<\/p><p>So kommen jedes Jahr im Herbst meist Kom\u00f6dien und bayerische Volksst\u00fccke zur Auff\u00fchrung, wobei jedoch gro\u00dfer Wert darauf gelegt wird, dass die St\u00fccke niveauvollen Inhalt, Witz und Unterhaltung bieten. Unsere Nachwuchsspieler f\u00fchren, meist in Zusammenarbeit mit \u201eKultur in W\u00f6rth\u201c, M\u00e4rchentheater f\u00fcr jung und alt auf. Auch in der Vorweihnachtszeit spielt unsere Jugendgruppe. F\u00fcr die hiesigen Betriebs- und Vereinsfeiern werden passende Einakter einstudiert.<\/p><p><strong>Wie alles begann!<\/strong><\/p><p>Das Laienspiel ist in W\u00f6rth ein fester Begriff. So wurde bereits 1928 eine Laienspielgruppe gegr\u00fcndet. Unter der Leitung von Obersekret\u00e4r Behrwind trat die Gruppe mit dem St\u00fcck \u201eDer arme Million\u00e4r\u201c zum ersten mal \u00f6ffentlich auf. Seit dieser Zeit wurde mit einigen l\u00e4ngeren und k\u00fcrzeren Unterbrechungen die Kunst des Laienspiels zur Freude der Zuschauer aufrecht erhalten.<\/p><p>Die Bl\u00fctezeit des Theaterspiels war mit den W\u00f6rther Schlo\u00dffestspielen erreicht, die von 1952 bis 1969 weit \u00fcber W\u00f6rth hinaus ein kultureller Begriff wurden. In dieser Zeit entschlossen sich die damaligen Kolpings\u00f6hne zum Bau einer modernen B\u00fchne im Rittersaal des Schlosses W\u00f6rth. 3000 DM wurden damals daf\u00fcr aufgewendet. Es entstand eine, der damaligen Zeit entsprechende, moderne Theaterb\u00fchne. Dreieckkulissen kamen erstmals zum Einsatz, die einen B\u00fchnenbildwechsel in k\u00fcrzester Zeit erlaubten. Das Schloss war zu jener Zeit vom Hause Thurn und Taxis an die Deutsche Bundesbahn verpachtet. Als die Bahn den Rittersaal f\u00fcr Schulungen ben\u00f6tigte, musste die B\u00fchne weichen.<\/p><p>Es war im Herbst 1975, als sich Josef Sch\u00fctz, Karl Schneider und Franz Schneider im Gasthaus Schifferl zu einer erfolgreichen Aussprache trafen. Das Treffen galt der Aktivierung des Theaterlebens in W\u00f6rth, welches durch fehlende R\u00e4umlichkeiten in den sprichw\u00f6rtlichen Dornr\u00f6schenschlaf verfallen war. Nach genauen \u00dcberlegungen kam man \u00fcberein, eine selbst\u00e4ndige Theatergruppe mit festem Spielplan aus der Taufe zu heben. B\u00fchnenstandort wurde der wieder freigewordene Saal des Gasthauses Schifferl.<\/p><p>Franz Schneider, dem man die Spielleitung anvertraute, nahm Kontakt mit ehemaligen Spielern sowie weiteren Interessenten auf. So kamen 10 Personen im Nebenzimmer des Gasthauses Schifferl zusammen, mit dem festen Entschluss, ihre Freizeit dem Laienspiel zu widmen. 14 Tage sp\u00e4ter wurden bereits die Rollenb\u00fccher f\u00fcr das erste Theater verteilt und mit den Leseproben begonnen. Es kam das St\u00fcck \u201eAdams S\u00fcndenfall\u201c zur Auff\u00fchrung. Von nun an begeisterte das Ensemble um Regisseur Franz Schneider jeden Fr\u00fchling und Herbst mit gekonnten Auff\u00fchrungen das Publikum in und um W\u00f6rth. Zum ersten Vorsitzenden wurde Johann Raith gew\u00e4hlt.<\/p><p>1985 richtete das W\u00f6rther Theater den Bezirkstag des Bayerischen Amateurtheater Verbandes aus. Vor den vielen B\u00fchnenvertretern aus ganz Bayern wurde \u201cIm wei\u00dfblauen Schimmel\u201d sehr erfolgreich aufgef\u00fchrt.<\/p><p>1986 begann die Filmschauspieler Karriere unseres Gr\u00fcndungsmitgliedes Sepp Wierer. Paradies 505, Sau Nummer 4, Wildfeuer, Der Weibsteufel, H\u00f6lleisengretl und Schiefweg, alles erfolgreiche Filme in denen unser Sepp gl\u00e4nzte. Im Kolpingtheater gl\u00e4nzten jetzt andere, besonders Barbara\u201cBaba\u201d Gmeinwieser oder Erich Gstettner, der dann auch 1996 die Vorstandschaft von Karl Schneider \u00fcbernahm.<\/p><p>1998 wurde Publikumsliebling Anton \u201cDane\u201d Rothfischer zum Vorsitzenden gew\u00e4hlt. Der Tod des Regisseurs und Erfolgsgaranten Franz Schneider, im August 2002, st\u00fcrzte die Gemeinschaft in tiefe Trauer. Es musste aber weiter gehen. Barbara Gmeinwieser \u00fcbernahm fortan die Regie. Doch auch sie musste, nach nur drei Jahren als Spielleiterin, 2005 viel zu fr\u00fch von uns gehen. Als wahrer Gl\u00fccksfall entpuppte sich hier Erwin Mayer. Der Regie erprobte Schauspieler des Regensburger Bauerntheaters, der schon ein paarmal in W\u00f6rth mitspielte, sprang in die Presche und so konnte es ohne Pause weitergehen.<\/p><p>2006 wurde unter seiner Regie im Rittersaal des Schlosses \u201cDalbergs Unterzeichnung der Rheinbundakte auf Schloss W\u00f6rth\u201d anl\u00e4sslich des 200. Jahrestages aufgef\u00fchrt. B\u00fcrgermeister Anton Rothfischer \u00fcbergab wegen Zeitmangel seinen Vorsitz jetzt an Irene R\u00f6sch. Die Jugendgruppe \u00fcbernahmen Traudl und Hans Eigenstetter. Sie inszenierten 2007 erstmals im Schlo\u00dfkeller ein M\u00e4rchentheater. \u201cDie kleine Hexe, die nicht b\u00f6se sein konnte\u201d kam so gut an, dass die Gruppe 2008 zum Bezirkstag des Verbandes bayerischer Amateurtheater nach Simbach eingeladen wurde. Nachdem zwischenzeitlich ein kleiner Spielermangel zu beklagen war, wuchs die Spielerdecke nun wieder jedes Jahr.<\/p><p>2013 konnten so \u00fcber 90 Rollen im Alter von 5 \u2013 75 Jahren besetzt werden. Im Juni 2013 verstarb nach schwerer Krankheit und viel zu fr\u00fch, unsere Vorsitzende, Gr\u00fcndungsmitglied und Mitspielerin Irene R\u00f6sch.<\/p><p>2014 wurde Hans Eigenstetter zum Vorsitzenden gew\u00e4hlt. 2015 feierte das Kolpingtheater W\u00f6rth sein 40j\u00e4hriges Jubil\u00e4um.<\/p><p>2015 \u00fcbernahm zum ersten Mal Ekkehard Hollschwandner die Regie im Schifferlsaal. Er inszenierte sein selbst verfasstes B\u00fchnenst\u00fcck \u201eW\u00f6rther G\u2019schichten\u201c.\u00a0 Im April 2016 starb, im Alter von 85 Jahren, Gr\u00fcndungsmitglied Josef Wierer.<\/p><p>2016 inszenierten Hans und Traudl Eigenstetter ihr selbst geschriebenes M\u00e4rchen \u201eG\u00e4hnoveva\u201c im Schlo\u00dfkeller. 2016 durfte sich die Jugendgruppe um Traudl und Hans Eigenstetter \u00fcber den, erstmals ausgelobten \u201eJugendkulturpreis des Landkreises Regensburg\u201c freuen.<\/p><p>2017 gaben Georg Walsberger, mit dem Dreiakter \u201eLauter \u00dcberraschungen\u201c und Doris Vogl, mit dem Weihnachtseinakter \u201eVom Esel, der auserw\u00e4hlt wurde\u201c ihren erfolgreichen Einstand als Regisseur\/in.<\/p><p>2019 inszenierten Traudl und Hans Eigenstetter ihre selbst verfasste W\u00f6rther Kom\u00f6die \u201eC\u2019est la vie\u201c mit 15 Darsteller\/innen im Schifferlsaal.<\/p><p>2020 gab es erstmals in der Vereinsgeschichte keine Theaterauff\u00fchrungen. Grund war die Corona-Pandemie, die das gesamte Kulturleben des Landes lahm legte. 2020 mussten wir Abschied nehmen von unserer Vereinswirtin Resi Sch\u00fctz und von unserem Theatergr\u00fcnder Karl Schneider. 2020 \u00fcbernahm zum ersten Mal mit Julia R\u00f6sch und Monika Rothermund eine Doppelspitze die Vorstandschaft unseres Theaters.<\/p><p>2021 konnten wir in der Stadtpfarrkirche unter hohen Corona-Ma\u00dfnahmen &#8222;Die bayerische Weltgschicht&#8220; vortragen.<\/p><p>2022 wurde, nach langer Zwangspause, der Vorhang auf der B\u00fchne im Schifferlsaal f\u00fcr das St\u00fcck &#8222;Die Jungfernwallfahrt&#8220; endlich wieder gel\u00fcftet. Das St\u00fcck wurde erstmals im Fr\u00fchjahr 2020 geprobt! <\/p><p>2024 im April mussten wir uns von unserer langj\u00e4hrigen, treuen Stimme am Vorverkaufstelefon, Engl Traudl, verabschieden. Im Dezember 2024 gab es ein Highlight f\u00fcr den guten Zweck: Traudl Eigenstetter inszenierte mit \u00fcber 20 Mitwirkenden &#8222;d&#8217;Weihnachtsg&#8217;schicht bei uns&#8220;. Der Erl\u00f6s von 2000 \u20ac wurde an den Verein zur F\u00f6rderung krebskranker und k\u00f6rperbehinderter\u00a0 Kinder gespendet. <\/p><p>2025 blicken wir auf 50 Jahre Kolping-Theaterb\u00fchne zur\u00fcck. Anl\u00e4sslich des Jubil\u00e4ums findet ein Ehrenabend statt. F\u00fcr unsere treuen Zuschauer gibt es ein Gewinnspiel in Form eines Schaufensterr\u00e4tsels. <\/p><p>Man blickt mittlerweile auf \u00fcber 100 Inszenierungen und \u00fcber 600 Vorstellungen zur\u00fcck<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDas Publikum f\u00fcr ein paar Stunden die Probleme und Sorgen des Alltags vergessen lassen\u201c wollten die Theaterspieler bei der Gr\u00fcndung unseres Vereins vor \u00fcber 50 Jahren. Bis heute ist dies das Motto der Kolping-Theaterb\u00fchne W\u00f6rth an der Donau geblieben und beeinflusst ma\u00dfgeblich die Auswahl der St\u00fccke. 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